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Morgenritual: Matchalatte

Über die 2. Chance und den perfekten Start in den Morgen.

Wer von euch gehört noch zu jenen Menschen die sich gut und gerne das eine oder andere Lebensmittel kaufen und es dann nicht regelmäßig verwenden? Ich bin einer davon!

Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • Es schmeckt nicht
  • Es ist kompliziert zu verwenden
  • Man hat immer etwas anderes zu essen oder Lust auf etwas anderes

Eigentlich schade, denn oftmals braucht man eine Zutat mehrere Anläufe um die richtige Zubereitung zu finden.

Bei mir ist das z.B. mit Matcha genauso.

Matcha – The first time

Ich habe viel darüber gelesen, fand die Farbe spannend und musste es einfach mal ausprobieren – also habe ich gekauft.
Beim ersten Verwenden kam schnell die Ernüchterung: so toll schmeckt das gar nicht und die Zubereitung mit dem eigens angeschafften Rührbesen ist auch nicht gerade wenig auf aufwändig. Viel schneller geht es da in der Früh die Kaffeemaschine einzuschalten und sich eine Kaffee wie von Zauberhand zubereiten zu lassen. Die Tasse kommt dann in den Geschirrspüler und fertig!
Nach dem 1. Erlebnis blieb das schöne Döschen dann noch einige Wochen in der Küche stehen, bis es still und heimlich in den Küchenschrank wanderte.

Der Morgen – oftmals ein schwieriger Start!

Am Wochenende habe ich, beim Ordnen der Schränke, das Döschen mit dem kostbaren Pulver wieder im Schrank entdeckt und beschlossen: Jeder verdient eine 2. Chance.

Nach einigen Zubereitungsinspirationen habe ich mir vorgenommen: täglich gibt’s bei mir ab jetzt eine Matcha Latte.

Da ich ohnehin schon länger an meinem – noch immer nicht konsequent durchgesetzten – Morgenritual „arbeite“, soll die Zubereitung ab jetzt zum fixen Bestandteil meines Morgens werden und mich in der Früh wachmachen.
Mit einer morgendlichen Routine steht man immerhin leichter auf und startet fitter in den Tag – habe ich gehört – und das möchte ich nun auch erleben.

Der 1. Tag – erfrischend & lecker

Ich muss sagen, ich kann mir vorstellen dabei zu bleiben! Ich habe mich heute Früh, nachdem ich mein Hündchen geknuddelt habe, gleich in die Küche geworfen und mich an die Zubereitung gemacht.
Gar nicht so kompliziert, auch noch super lecker und die Bewegung in der Küche morgens macht munterer und auch noch viel mehr Spaß als so manche Tasse Kaffee.
Das Schönste daran: Mit der Tasse raus in die Sonne und den Tagesstart genießen!

Ich bleibe also dabei! Mal sehen wie lange J

Rezept:

  • 1 ½ Teelöffel Matcha
  • 200 ml Sojamilch (geschätzte Menge)
  • Etwas warmes Wasser
  • ½ Teelöffel Agavensirup

Zubereitung:

  • Matcha, Sojamilch, Agavensirup, 1 Tasse zum Anrühren, 1 Tasse fürs fertige Getränk, 2 Teelöffelchen, Rührbesen für Matcha, 1 Sieb, einen kleinen Topf, 1 kl. Schneebesen und einen Topf bereit stellen
  • Die gewünschte Menge Milch in den Topf geben und erwärmen (Achtung nicht zu heiß werden lassen)
  • In die Anrührtasse etwas warmes Wasser (aber auch nicht zu heißes Wasser geben – bodenbedeckt)
  • Die gewünschte Menge Matcha mit einem Sieb in die Tasse mit warmen Wasser geben (ohne Sieb wirds einfach zu klumpig)
  • Mit den Matchabesen einrühren (geht sicher auch mit einem kleinen Schneebesen)
  • Die Milch, falls Schaum erwartet wird, ebenfalls mit einem Schneebesen schaumig rühren
  • Agavensirup zum Matcha-Gemisch geben und verrühren
  • Die warme Milch zum Matcha-Gemisch geben und verrühren
  • Fertig!

​Tipp: wenn ihr Matcha noch nicht kennt, fangt mit einem Teelöffel an und tastet euch an eure Menge vor! Schmeckt je nach Produkt sehr intensiv!

Mythos „Sojamilch schäumt nicht“

In dem Zuge habe ich den Mythos „Sojamilch schäumt nicht“ auch gleich widerlegt! Denn sogar mit ein bisschen Rühren mit dem Schneebesen gabs einen schönen, leckeren  luftigen Schaum.
Ich habe dafür die Alpro Sojamilch ungesüßt (eigentlich zum Backen) verwendet!

 

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