Reisen

Amsterdam – vegan Food, Sightseeing & strolling around

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Das erste Mal Urlaub im Norden.
Bis zu unserem Kurzurlaub in Amsterdam hat es uns immer in den Süden verschlagen. Im September 2016 war es dann soweit und wir haben uns das erste Mal für die entgegengesetzte Himmelsrichtung entschieden. Gründe gabs eigentlich keine bestimmten, wir wollten einfach wieder einmal etwas Neues sehen.

Dieses Mal werde ich euch die Reise nicht Tag für Tag, sondern nach Themen sortiert beschreiben. Die Themen werden euch nicht sonderlich überraschen, ich bleibe hierbei bei den Klassikern „Hotel“, „Food“, „Sightseeing“, „Strolling around“.

Hotel Cappuccino

Lindengracht 25b

Kurz und knapp: Das Hotel ist wirklich sehr empfehlenswert. Es liegt toll zentral, ist günstig und hat sehr nette Betreiber.

Food – 100% vegan

De Bolhoed

Prinsengracht 60-62

De Bolhoed ist ein buntes kleines Lokal direkt an der Prinsengracht. Der Ausblick aus dem Lokal ist super nett und man vergisst zu keiner Sekunde in Amsterdam zu sein. Die Einrichtung ist bunt aber auch irgendwie etwas urig mit wild wachsenden Pflanzen und einer Lokal-Katze.
Die Karte ist umfangreich. Es sind nicht alle Gerichte vegan, aber vieles zusätzlich veganisierbar. Auch die Nachspeisen sollen lecker sein, dazu reichte unser Hunger aber dann leider nicht mehr aus.
Ich habe mich für ein asiatisches Gericht entschieden. Als Vorspeise gabs Bohnen-Hummus mit Cracker.

Das Essen war sehr gut und absolut empfehlenswert. Es wird alles frisch zubereitet und das schmeckt man natürlich auch.

De Hummus House

Sint Antoniesbreestraat 25c

Ein Must-Visit für Hummus-Lovers! Ich muss sagen die Umgebung, die Fassade und der 1. Blick in das Lokal haben mich nicht überzeugt und wir waren wirklich skeptisch ob hier zu essen eine gute Wahl ist.
Auf der Karte steht Hummus im Mittelpunkt und man kann sich diverse Toppings dazubestellen. Der Hummus mit den Toppings wird mit frischen Pita Brot serviert.
Ich habe mit für Champignons mit Knoblauch entschieden und einem frisch gepressen Orangensaft.

Ich bereue nichts! Der Hummus war cremig und wirklich absolut top! Genauso wie die Toppings und das Pita Brot.
Absolut zu empfehlen, nicht verpassen! Lasst euch von Äußerlichkeiten also nicht ablenken.

Hummus House Amsterdam vegan

Dr. Blend

Herenstraat 23

Dr. Blend wurde zu unserem Frühstückslokal an den 4 Tagen in Amsterdam. Es lag nur 5 Minuten von unserem Hotel entfernt und bietet alles was wir zum Frühstück brauchen: Kaffee mit Sojamilch, eine große Auswahl an frischen Smoothies, süße und herzhafte Frühstücksgerichte.
Wir haben uns durch die Karte probiert: von Kokosyoghurt über Avocado-Toast bis hin zum Wrap mit Avocado und Soja-Hühnchen. Fix bestellt wurde immer ein Kaffee und ein Smoothie: mal grün, mal orange, mal pink!
Super schönes Lokal mit chilligem Essbereich. Hier lässt es sich auch länger aushalten.

SLA

Ceintuurbaan 149

Das SLA ist ein sehr stylishes Kaffee mit einer guten Auswahl an veganen Bowls, Salaten und Hummus. Natürlich gibts auch Smoothies.
Wir waren „nur“ auf einen Kaffee & Kuchen dort, denn auch die Nachspeisen sind extrem empfehlenswert und vegan! Alles andere haben wir nicht probiert aber würden es ohne zu zögern tun wären wir nochmals dort.

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Toastable Konigsplein

Singel 441

In dieses kleine Cafe steigt man einige Stufen hinab und hat aus dem Cafe einen witzigen Blick auf die vorbeigehenden Menschen. Die Auswahl für Veganer ist bescheiden, scheckt aber: Toast mit Hummus und gegrilltem Gemüse. Kaffee gibts mit Sojamilch.

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Jasmine Thai Cuisine

Zeedijk 119

Für ein bestimmtes Lokal – gefunden auf Happy Cow – machten wir uns auf nach China Town. China Town liegt in der Nähe De Waag bzw. des Nieumarkt. An der Adresse angekommen war jedoch kein Lokal bzw. hatte es noch nicht oder nicht mehr offen. Hungrig schauten wir uns in dem Gässchen um. Ins Auge stach uns Jasmine Thai Cuisine.

Ich würde das kleine Lokal als Straßenlokal bezeichnen. Drinnen gabs nur Sitzplätze an der Glasscheibe und das gesamte Lokal war eigentlich die Küche bzw. die Theke. Wir bestellten ein Green & Red Curry und nahmen vor dem Lokal auf einer Bank Platz. Nach kurzer Zeit waren die Gerichte fertig und auch noch richtig lecker für kleines Geld!

Moes Patate

Zeedijk 68III

Die Holländer lieben Pommes, auch die wildesten Kombinationen und Saucen. Da wir die angeblich besten Pommes von Amsterdam nicht probieren konnten, weil wir das Lokal nicht gefunden haben. Gings kurz nach unserem Stop bei Jasmine Thai Cuisine zu Moes auf ein Tütchen (so groß wie eine Schultüte 🙂 ) Pommes!
Ich sag euch: ich habe Pommes noch nie soo gut gefunden. Die Pommes werden frisch, per Hand geschnitten und direkt von den eigenen Augen zubereitet. Toll!

Marqt – Supermarkt

viele Filialen in Amsterdam

Den Supermarkt Marqt sieht man öfters als nur 1x in Amsterdam. Mir gefällt das Design richtig gut – sehr clean – Industriechic.
Die Auswahl an frischen Produkten und veganen Snacks ist sehr gut und für einen Snack zwischendurch zahlt sich der Besuch auf jeden Fall aus.

Sightseeing

Wir haben uns für den Kurzurlaub vorgenommen nicht viel zu planen sondern die Zeit eher mit herumlaufen und zufälligem entdecken zu verwenden. Das hat super geklappt und kann ich für Amsterdam wirklich nur empfehlen, da alleine die Gegenden um die Grachten schön und sehr vielseitig sind.
Dennoch gabs 2 fixe Dinge die wir sehen wollten

Heineken Experience

Der Name Heineken Experience ist wirklich treffend gewählt – Museum wäre untertrieben – und findet in der im Jahre 1988 stillgelegten Brauerei in Amsterdam statt.

Neben der Erklärung rund um das Umstehen der Marke erfährt man sehr anschaulich vieles über die Pilsbrauerei: man besichtigt den alten stillgelegten Brauereibereich mit seinen tollen Kupferkesseln und kann die Zwischenstufen bei der Pilsbrauerei riechen und auch verkosten. Auch die Heineken Pferde sind hier eingestellt.

Besonderer Gag auf der Tour: der Beer Ride. Ein 4-D Kino in dem man den Weg des Bieres miterleben kann!
Als Mitbringsel kann man sich eine Heineken Flasche nach eigenen Vorstellungen bedrucken lassen.
Zur Tour gehört auch noch eine Bierverkostung inkl. einigen Erklärungen unter anderem warum Bier anders schmeckt wenn man es langsam oder schnell trinkt.
Danach ist man mitten im Sponsoringbereich. Neben viel Unterhaltung vom Karaokesingen bis hin zu Fussballspielen betritt man am Ende der Experience eine Bar in der man die 2 Pins vom erhaltenen Armband geben 2 kleine oder 1 großes Heineken tauschen kann.

Also: Prost und plant den Besuch gegen Abend. Ich hatte am Nachmittag nach 2 Heineken echt eine Pause nötig.

Tipp: Ticket vorher online kaufen, dann spart man sich das eventuelle Anstellen am Schalter.

Ripley’s – Believe it or not

Ripley’s believe it or not ist ein amerkanisches Franchise von dem es Cartoons, eine Fernsehserie und eben auch mehrere Museen gibt. Dabei geht es vorallem um Kurioses, Rekorde und Naturwunder.

Ich muss sagen ich war zu Beginn etwas skeptisch und wollte die Zeit stattdessen lieber mit dem Entdecken von Amsterdam verbringen. Doch im Nachhinein war es wirklich ein, zwar etwas anderer, aber sehr unterhaltsamer & lehrreicher Abend bzw. Museeumbesuch.

Zu sehen gab es haufenweise Kuriositäten, Rekorde und Naturwunder: echte Schrumpfköpfe, Robert Wadlow mit einer Körpergröße von 2.7m, der Lizardman und vieles mehr. An jeder Ecke gibt es eine andere Außergewöhnlichkeit zusehen.

Beim Herumlaufen haben wir dann ein altes Holzschiff gesehen und uns kurzer Hand entschlossen auch noch das Schifffahrtsmuseum zu besuchen.

Schifffahrtsmuseum

Der Besuch des Schifffahrtsmuseums war wie geschrieben eine wirkliche Spontanaktion daher hatten wir leider auch nicht so viel Zeit um alles genau zu sehen.

Im wesentlichen geht es im Sheepvaartsmuseum natürlich um die Schiffahrtsgeschichte der Niederlande. Im Museum selbst erfährt man auf anschauliche Art und Weise wie der kleine Hafen Amsterdams zu einem der wichtigsten Häfen Europas wurde und bekommt die Entwicklung der Schifffahrtstechnik erklärt. Neben Informationen zu Seeschlachten sind auch historische Atlanten und Landkarten ausgestellt. Sehr eindrucksvoll!

Gelockt hat uns die Nachbildung eines Segelschiffs aus dem 18. Jahrhundert, das direkt vor dem Museum im Meer liegt und von der Straßenseite sichtbar ist. Das Schiff konnten wir betreten und jeden Winkel erkunden.

Strolling around – Grachten & co.

Wie geschrieben wollten wir die Stadt ohne viel Planung entdecken.
Ich hatte mir auch vorgenommen ausschließlich mit einem Stadtplan auf Papier – totally oldschool – durch die Straßen zu flanieren. Ausnahme: das Suchen und Finden von Restaurants!
Das hat auch super geklappt und war sowas von stressbefereit: Es konnte kein Akku leer werden, die Karte lies sich einfach zusammenlegen und in die Hosentasche stecken. Toll, so wars also früher, hatte ich ganz vergessen!
Einziges Problem: Stadtpläne verliert man leichter als Handys. So ist es mit passiert, dass ich ganze 2x meinen Stadtplan verloren habe! Naja, ganz ohne Stress & Panik gehts bei mir irgendwie nie!

Die Stadt ist einfach traumhaft. Wir hatten zudem das Glück bei unserem Besuch im September traumhaft sonniges Wetter zu haben! Die Stadt ist so vielfältig und mit den kleinen Gässchen und Grachten eine wahnsinnig schöne Kulisse.

Wir kommen bestimmt wieder!

Take care

Gefährlich in Amsterdam sind nicht die Coffeeshops sondern die Radfahrer. Amsterdam ist glaub ich die einzige Stadt, in der ich mir NIE ein Fahrrad mieten würde. Die Radfahren rasen durch die Gassen – Als Fußgänger hat man hier die Aufgabe gut aufzupassen, sonst kann schon mal passieren, dass man sich mit einem Radfahrer anlegt 🙂

2 Kommentare

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